Geschichte

Das Conventualinnenhaus und Witwenhaus haben die Fährnisse des letzten Krieges nahezu unversehrt überstanden. Es wird gegenwärtig noch von einer Conventualin bewohnt.

Das einst so große Grundvermögen des Klosters ist im Laufe der Zeiten wesentlich zusammengeschrumpft. Viele der städtischen und ländlichen Grundstücke sind schon während des 17. und 18. Jahrhunderts veräußert worden.

1866 wurde der Grundbesitz auf Wunsch der Bürgerschaft an den Staat übereignet, der sich dafür zu einer immerwährenden Jahresrente an die Kirche verpflichtete.

Die Stiftung wird wie seit den Tagen der Reformation durch die ehrenamtlich tätigen Patrone und Vorsteher vertreten. Die Patrone werden vom Bürgermeister aus den Mitgliedern des Senats ernannt. Die Vorsteher werden vom großen Konvent ernannt, der sich aus den Mitgliedern des kleinen Konvents, das sind die Patrone und Vorsteher, und aus der Domina zusammensetzt. Die eigentliche Geschäftsführung liegt in den Händen des Klosterschreibers, der hierbei den Weisungen der Vorsteher zu folgen hat. Die innere Klosterordnung ist immer noch Aufgabe der Domina.

Kloster St. Johannis

Bild: Kloster St. Johannis